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Die Schule

Kooperationsvereinbarung Schule & Hort

Kooperationsvereinbarung

 

 

 

 

zwischen

 

dem AWO - Kinderhort Markranstädt

 

und

 

der Grundschule der Stadt Markranstädt

 

vertreten durch

 

Frau Dittrich - Leiterin des Hortes

 

und

 

Frau Simone Müller - Leiterin der Grundschule

 

 

 

 

 

 

 

Grundlagen der Kooperationsvereinbarung sind:

 

- die Erklärung des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und des Sächsischen

  Staatsministeriums für Kultus zur Kooperation von Grundschule Markranstädt vom 27.03.06

 

- die Konzeption zur Gestaltung der ganztagsorientierten Grundschule Markranstädt vom

   15.04.13

 

- die Satzung über die Benutzungsregelungen in den Kitas der Stadt Markranstädt vom

   01.01.2007

 

- die aktuelle Konzeption des AWO Hort Markranstädt

 

- die Evaluation jeweils nach Beendigung des Schuljahres und der damit neuen

   organisatorischen und inhaltlichen Zielstellungen

 

 

1. Grundposition

 

Grundanliegen der Kooperationsvereinbarung zwischen Grundschule und Hort ist es, die Zusammenarbeit beider Einrichtungen zu vertiefen und den Kindern auf der Grundlage eines gemeinsamen pädagogischen Konzeptes optimale Bedingungen während ihres Aufenthaltes in der ganztagsorientierten Grundschule zu verschaffen.

Die Kinder sollen erfolgreich lernen und sich körperlich, emotional und sozial gesund entwickeln können. Dazu soll der Schulalltag so rhythmisiert werden, dass Zeiten für Übungs- und Anwendungsphasen, für das individuelle Fördern und Fordern mit Phasen zur Entspannung, Ruhe und Spiel wechseln.

Leistungsdifferenziertes Arbeiten der einzelnen Schüler soll ergänzt werden durch gemeinsame Projekte und Freizeitangebote.

Wert wird dabei auch auf Eigeninitiative, Selbstorganisation und Mitbestimmung der Schüler gelegt. Sie sollen die Schule in Verbindung mit dem Hort als ganztägigen Lern- und Erfahrungsort erleben, an dem sie sich wohlfühlen.

 

2. Rahmenbedingungen

 

Die Grundschule und der Hort nutzen die Räume gemeinsam sowohl als Klassen- und Gruppenräume. Die Hortgruppenräume im Baumhaus werden auch im Rahmen des Ganztagsangebotes genutzt und dienen vordergründig variablen Freizeitthemen. Aufgrund des weiteren Wachstums der Schule stehen das Lehrer und Erzieherteam vor immer größeren räumlichen und strukturellen Herausforderungen. Bereits gegenwärtig können Funktionsräume wie PC-Raum, Bibliothek, Musikzimmer, Werkraum auch im Nachmittagsbereich genutzt werden.

 

 

3.  Die Aufgaben beider Einrichtungen im Ganztagskonzept

 

Im Rahmen der voll gebundenen Organisationsform der ganztagsorientierten Grundschule plant die Schulleitung in Zusammenarbeit mit der Hortleitung den Aufenthalt der Schüler bis 14.00 Uhr und sichert den reibungslosen Ablauf.

Der Hort hat eine beratende und mitgestaltende Funktion. In Form von thematischen Angeboten, Bereitstellung von Räumen, Materialien und Personal sowie Unterstützung bei der Evaluation nimmt der Hort die Stelle eines Hauptkooperationspartners ein.

3.1   Die Aufgaben der Schule im Ganztagskonzept:

 

  • Erstellung der GTA- Konzeption in Verbindung mit dem Schulprogramm (jährliche Anpassung)
  • Auf Grundlage dieser Konzeption organisiert die Grundschule in jedem Schuljahr das Ganztagsangebot. Dazu sind vielfältige inhaltliche und organisatorische Maßnahmen erforderlich.
  • Inhaltlich richtet sich der Blick auf die Realisierung der in der GTA- Konzeption festgelegten  Ziele.

 

 

 

 

 

 

 

Langfristiges Ziel:

 

     Gemeinsame Entwicklung einer Lern-und Lebenskultur an der Schule, die geprägt ist von     

     gemeinsamen Vorhaben, Respekt voreinander, Würdigung der geleisteten Arbeit, 

     Anstrengungsbereitschaft und Hilfsbereitschaft.

     Bereicherung des Schullebens durch Öffnung von Schule.

 

  Strategische Ziele:

 

     Verbesserung der Wirksamkeit und der Qualität des Lernens durch:

 

  • leistungsdifferenziertes Fördern und Fordern
  • Entwicklung nachhaltiger Lernstrategien und Lernergebnisse (soziales Lernen)
  • Vernetzung des Lernens
  • angeleitete Hausaufgabenzeit

Um diese Ziele zu realisieren arrangiert die Grundschule geeignete Angebote und findet die entsprechenden Angebotsleiter. Diese werden von der Grundschule eingewiesen, belehrt, begleitet und kontrolliert.

Wichtigster Kooperationspartner in diesem Prozess ist der Hort.

Die Ganztagsarbeit wird durch geplante Evaluationen begleitet.

Die GTA-Koordinatorin nimmt regelmäßig an Fortbildungen teil.

Neben dem Blick auf die inhaltliche Gestaltung der Ganztagsangebote sind umfassende organisatorische Maßnahmen notwendig, damit ein möglichst reibungsloser Ablauf des Ganztages gewährleistet werden kann. Folgende organisatorische Maßnahmen sind zu nennen:

 

  • Jährliche Antragstellung bei der Sächsischen Aufbaubank
  • Jährliche Erstellung des Finanzierungsplan
  • Abrechnung der Angebote und Überwachung der Finanzen
  • Erstellung Verwendungsnachweise
  • Öffentlichkeitsarbeit (öffentliche und schulische Auftritte, Wandzeitung Homepage, Presse)
  • Abschließen von Kooperationsvereinbarungen (Vereinen, Hort, Therapeuten)
  • Umfassende Elterninformationen (Briefe, Gespräche)
  • Erstellung von Plänen (Raumplanung, Turnhallenplanung, Klassenpläne, Stundenplan)
  • Zuordnung der einzelnen Kinder  zum gewünschten Angebot und Fixierung im Klassenplan
  • Organisation eventueller Wechsel der Angebote durch Kinder

Was benötigen die Lehrkräfte dazu?

 

  • Rückmeldungen zu Kindern Klasse 1 aus dem Förderband
  • Rückmeldung für die KlassenlehrerInnen zu den Leistungen und dem Verhalten der Kinder in den Angeboten

 

 

 

3.2   Die Aufgaben des Hortes im Ganztagskonzept:

 

  • Betreuung der Kinder zum Tagesbeginn ab 7.00 Uhr
  • Gewährleistung der Schulmilchversorgung,
  • Absicherung der  2.und 3.  Hofpause
  • Begleitung und Beaufsichtigung  der Mittagessenversorgung
  • Anteilige Gestaltung der unterrichtsfreien Zeit ab der 5. Stunde in der Phase des Ganztagskonzeptes – mit den Kindern eine Entspannungs- und Angebotszeit gestalten
  • Von der Grundschule thematisch vorgegebene Ganztagsangebote/ Förderband absolvieren
  • Hausaufgabenerledigung ermöglichen und begleiten

 

Was benötigen die HorterzieherInnen dazu?

 

Die Horterzieherinnen erhalten von den Lehrkräften Informationen zu den Kindern ihres Angebots und können sich mit Fragen zur inhaltlichen und materiellen Gestaltung an die Lehrkräfte bzw. an die GTA-Koordinatorin wenden.

 

 

4. Ziele der Kooperation für 2017

 

Schule und Hort sind eigenständige Einrichtungen mit unterschiedlichen Bildungsaufträgen.

 

Das Erkennen und Beachten der Eigenständigkeit aufgrund unterschiedlicher Leistungs- und Bildungsaufträge ist der erste Schritt auf dem Weg zu einer effizienten Zusammenarbeit. Gleichzeitig ist das Eruieren von Gemeinsamkeiten sowie von Bedingungen und  Bedarfen und weiterführend von Unterstützungsmöglichkeiten in einer Kooperation unabdingbar.

Beide Teams sollten Grundwerte wie gegenseitige Achtung, Wertschätzung und Unterstützungswillen in die Zusammenarbeit einbringen. Dazu bedarf es einer gemeinsamen Evaluation laufender Prozesse und einer entsprechenden Novellierung des Jahreszieles. Vor allem braucht es eine vertrauensvolle, partnerschaftliche Zusammenarbeit der Leitungen beider Einrichtungen. Schlussendlich ist das gemeinsame Wirken von Schule und Hort mit entsprechender Außenwirkung die Grundvoraussetzung für das Gelingen eines gemeinsamen Ganztagskonzeptes.

 

Mit den geschlossenen Klassen und Gruppenstrukturen ist die Zusammenarbeit zwischen Lehrkraft und ErzieherIn manifestiert. Damit ergeben sich Organisationsformen, in denen das gemeinschaftliche Wirken beider pädagogischen Fachkräfte sinnvoll und notwendig ist.

 

Dies betrifft:

 

  • Gemeinsam geführte Elternabenden von Lehrkraft und ErzieherIn mindestens zweimal im Schuljahr
  • Gemeinsam vorbereitete und geführte Elterngespräche zur Gesamtentwicklung der Kinder mindestens einmal pro Schuljahr
  • Unterstützung bei Hospitationen in den Kitas, Beobachtung zu speziellen Schwerpunkten
  • Regelmäßiger Austausch zu den Entwicklungsberichten der Kinder
  • Unterstützung der GS bei der Gestaltung einer optimalen Schuleingangsphase durch mögliche Besuche der zukünftigen Schulanfänger in den Ferien - Kennenlernen des Schulhauses und des Klassenzimmers, des Speiseraums unter der Regie des Hortes
  • Gemeinsame Durchführung der Schul- Rallye unter der Regie der Schule
  • Gemeinsame Durchführung einer Klassenfahrt bis zu 3 Tage im Jahr- Ausnahme SJ 2016/17 Klasse 4b unter der Verantwortung der Schule
  • 2 Tagesexkursionen pro Schuljahr unter der Regie der Schule
  • Vorbereitung und Durchführung des Schulfeste, der Schulanfangsfeierlichkeiten; des Weihnachtsmarktes, des Faschings, Kinderfestes als gemeinsame Veranstaltungen- gemeinsame Planung, Organisation und Durchführung

 

Zur Optimierung

 

  • des Schuljahresbeginns vereinbaren die Tandems von Lehrkraft und ErzieherIn einen Beratungstermin, dessen Zielstellung die gemeinsame Herangehensweise an die Arbeit mit den Kindern und Familien, die Form des Informationsaustausches und die Planung gemeinsamer Veranstaltungen/ Projekte für die konkrete Klasse/ Gruppe sein sollte. Für diese Beratungsform als Basis für eine harmonische und effiziente Zusammenarbeit bedarf es der Unterstützung durch die beiden Leitungen.
  • der Außenwirkung beider Einrichtungen nehmen sich beide Seiten die Entwicklung noch verbesserter Dokumentations- und Repräsentationsformen vor. Innerhalb des Schulgebäudes soll im Schuljahr 2017/18 ein digitaler Bildschirm installiert und gemeinschaftlich bearbeitet werden.
  • der räumlichen Bedingungen auch während der Freizeitphase der Kinder suchen beide Leitungen nach möglichen Reserven. So stellt die Schule der Hortnutzung kurzfristig einen Beratungsraum im 1. Obergeschoss zur Verfügung. Dieser Raum kann voraussichtlich bis zum Schuljahresende 2016/17 von den Kindern als Ruhezone/ Snoozel- Raum aufgesucht werden.
  • zum Zwecke der Sensibilisierung für die wachsenden Bedarfe der beiden Einrichtungen aufgrund der Kapazitätserhöhungen laden beide Leitungen und Teams die Stadtverwaltung Markranstädt im März 2017 zu einer Hospitation im Zuge des Ganztagskonzeptes ein.

 

5.  Zuständigkeit und Befugnisse der Hort- und Schulleitung

 

Die Leiter beider Einrichtungen arbeiten eng miteinander zusammen und richten ihre Arbeit auf die gemeinsame Zielstellung aus. Die Weisungsbefugnisse bleiben unverändert.

 

Zwischen beiden Leitungen erfolgt ein wöchentlicher Austausch, der optimaler Weise unter Hinzuziehen der stellvertretenden Leitungen sowie weiterer Fachkräfte oder für das Thema spezifisch befähigter LehrerInnen oder ErzieherInnen gestaltet wird.

 

 

 

6. Gemeinsame Reflexion

 

Es sollte mindestens einmal im Jahr eine gemeinsame Veranstaltung beider Teams zwecks Reflexion und Anpassung der gemeinsamen Zielstellungen geben. Diese Ergebnisse fließen in die neue Kooperationsvereinbarung ein. Konkret für das aktuelle Schuljahr ist eine gemeinsame Fortbildung am 2.10.2017 geplant.

 

 

 

Markranstädt, 16.02.2017

 

 

Fit4Future

Unsere Schule beteiligt sich am Gesundheitsprojekt "Fit4Future". Weitere Informationen dazu finden Sie unter https://www.fit-4-future.de/de .

 

 

Namenssuche

Unsere Schule sucht einen neuen Namen :-) Alle Schüler, Lehrer, Hortner und Eltern sind dazu eingeladen, Vorschläge abzugeben. Ideen können gern schriftlich in der Schule abgegeben werden. Wir freuen uns über zahlreiche kreative Vorschläge. 

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